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Multiplikatorengespräch

„Generationenhilfe in Ludwigsau“
 

Das sogenannte „Multiplikatorengespräch“ zur Gründung einer Nachbarschafts- und Generationenhilfe in Ludwigsau am Donnerstag, 21.03.2013, war gut besucht und von großer Zustimmung geprägt. Bürgermeister Thomas Baumann zeigte sich erfreut, dass die Pfarrerinnen und Pfarrer aus dem Kirchspiel Ludwigsau und viele Funktionsträger aus Vereinen und Verbänden der Einladung gefolgt seien. Des Weiteren begrüßte Baumann auch Herrn Hans Schäfer, den ehemaligen Vorsitzenden und einen Mitbegründer der Bürgerhilfe Rotenburg e.V., der an diesem Abend seine Erfahrungen und Kenntnisse den Teilnehmerinnen und Teilnehmern näherbringen konnte.

 

Hans Schäfer gab gleich zu Beginn seiner Freude Ausdruck, dass in Ludwigsau mit der Unterstützung durch den Bürgermeister von Anfang an eine Hürde genommen sei, die es in Rotenburg erst zu überwinden galt. „Ein Vorteil, den man“, nach den Worten von Schäfer, „nicht hoch genug bewerten kann“. Denn die Gründung einer Generationenhilfe aus der Bürgerschaft heraus brauche die Unterstützung und Begleitung durch die politische und kirchliche Gemeinde.

 

Pfarrerin Janina Richter bestätigte in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit einer solchen bürgerschaftlichen Initiative, auch wenn die gesellschaftlichen Zusammenhalte in Ludwigsau noch Bestand hätten, so sei doch auch schon jetzt wegen der unabwendbaren Bevölkerungsentwicklung im ländlichen Raum ein Unterstützungssystem aufzubauen.

 

Stephan Wachsmuth von der Koordinierungsstelle für Generationenhilfen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg erinnerte an die Ausführungen von Pfarrer Michael Zehender vom Verein „Menschen unterstützen Menschen – MuM“ aus Neuenstein, der in der ersten Interessentenveranstaltung bereits unmissverständlich zum Ausdruck brachte, dass schon allein die Existenz eines Bürgerhilfevereins eine „Rückversicherung für die soziale Ansprache in den Dörfern“ sei.

 

Die von einigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Multiplikatorengesprächs befürchtete Überbelastung, wegen deren Funktionen und Engagement in Vereinen und Verbänden, entkräftete Heinrich Stiebing vom TSV Reilos mit der Feststellung, dass der Sinn des Multiplikatorengesprächs die Verbreitung und Vervielfältigung des Nachbarschafts- und Generationengedankens in Ludwigsau und seinen Gemeindeteilen sei. Es gelte aus der jeweiligen Funktion als Vereinsvorsitzender, als Ortsvorsteher, als Kirchenvorstandsmitglied oder Gruppenleiter die Idee zur Gründung einer Generationenhilfe in Ludwigsau in sein jeweiliges Gremium, seinen Verein oder seine Gruppe zu tragen, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger Ludwigsaus über diese Idee zu informieren, dafür zu begeistern und vielleicht zu gewinnen.

 

Pfarrer Jörg Scheer bekundete seine Unterstützung mit dem Hinweis auf die bereits erfolgte Abkündigung der Interessententermine und warb für eine möglichst breit aufgestellte bürgerschaftliche Initiative, „damit die Nachbarschaftshilfe von Anfang an als eine gemeinsame Einrichtung aller Bürgerinnen und Bürger für alle Bürgerinnen und Bürger in Ludwigsau aktiv sein kann“.

 

Bürgermeister Baumann verwies auf den Termin zur

 

2. Interessentenveranstaltung

am 10. April 2013, um 18:00 Uhr,

im Familienraum des Bürgerhauses Friedlos.

 

Hier werden in einzelnen Interessentengruppen die Inhalte und Ausgestaltungen einer Ludwigsauer Generationenhilfe („LuGhi“) zu entwickeln sein. Von den Multiplikatoren verspricht sich Baumann viele Interessierte an diesem Abend und bat darum, auch gerade die Jüngeren in Ludwigsau für eine Verzahnung von Alt und Jung zu begeistern.